Eindrücke vom UZ-Pressefest

Dieter Feuerstein, München:

Das Pressefest ist dieses Jahr mal wieder - eigentlich wie die letzten drei, über die ich berichten kann - einfach toll. Ich habe den Eindruck, es wird jedes Mal besser, dieses Mal große Neuerung: Es gibt auch Eis. Hervorragend. Nein, mir fallen nur positive Attribute ein, die einzelnen Programme der Landesverbände sind einfach super, egal ob von Hessen oder Brandenburg bis Bayern, einfach toll.


Patricia Rivas, ehem. Chefredakteurin
von "Mundo Obrero", PCE, Spanien:

"Mich hat bei dem UZ-Frühschoppen beeindruckt, was ihr für eine kritische Leserschaft habt, die aber weiß und schätzt, was sie an der UZ hat. Das Fest war wie eure Zeitung: gut geplant und organisiert. Die gute Organisation die große Beteiligung und die begeisterte Stimmung, die das Fest beherrsche, stärken meine Überzeugung, dass eure Partei in den zwei Jahren bis zum nächsten Fest wachsen wird."


Michael Weisser, Bonn:

Von diesem Pressefest war ich äußerst begeistert. Es hat in der Technik besser geklappt. Wir haben zwar immer noch den Preis für den "technisch dümmsten Bezirk" zu vergeben, da sind wir noch dabei, die engere Auswahl vorzunehmen. Sonst hat mich das wunderbar gefreut, dass wir - glaube ich - mehr Leute erreicht haben hier. Beim letzten Pressefest war ich am Freitag etwas frustriert nach dem Aufbau, als ich die Hauptbühne gesehen habe, mit den wenigen Leuten davor. Diesmal war es nach meinem Eindruck ab Freitag voll, und soweit ich das überblickt habe, weil ich viel rumgelaufen bin, sehr stressfrei, auch das ganze Pressefest. Und dazu kommen auch die jungen Leute, die ich auch in den Diskussionsveranstaltungen - den wenigen, an denen ich teilgenommen habe - gesehen habe, und nicht nur bei der Musik.


Jürgen Horn, Berlin:

Das ist ein gutes Volksfest. Allerdings vermisse ich etwas: Die DKP tritt zuwenig als Gesamtpartei auf. Sie ist als einheitliche Gesamtpartei nicht erkennbar.


Marius Schulz, Dortmund:

Das Pressefest ist schön aufgebaut, alles sehr interessant. Ich bin zum ersten Mal aktiv beim Bierstand dabei. Meine Erfahrung ist die, dass viele Leute Bier trinken...


David Klaus, Duisburg:

Das Fest ist viel für Jugendliche aufgebaut, sehr interessant vom Programm her. Die Musik geht auch so einigermaßen. Ganz in Ordnung so.


Ralf von der Band "Die Schnitter":

Muss ich die Frage jetzt gleich beantworten? Es ist eine nette Party, wir sind ja schon das zweite Mal hier. Ich finde es immer schade, dass das Fest von der Presse im Allgemeinen totgeschwiegen wird. Es ist schon erstaunlich, was es für eine Resonanz hat. Man denkt ja immer so: Na ja, DKP, da ist ja nichts mehr oder so.


Frank, der Sänger der Band "Der kleine Günter":

Wir hatten hier nachmittags einen Auftritt. Wir sind ja schon seit Montag hier und haben beim Aufbau geholfen. Mir hat besonders gut gefallen die Atmosphäre, die Freundlichkeit, die Herzlichkeit der Leute und die vielen verschiedenen Länder, die sich hier präsentiert haben, die verschiedenen Kulturen. Und auch, dass nicht nur eine Bühne, nicht nur eine Veranstaltung gab, sondern an vielen, vielen Orten.


Stephan Hagemes, Krefeld:

Mir hat das UZ-Pressefest als linker pluralistischer Event sehr gut gefallen. Die Organisation war gut, und die Resonanz macht mir Mut für die Zukunft. Als Highlights empfand ich die Podiumsdiskussion "Zukunft der Gewerkschaften", den Büchermarkt und viele Auftritte auf der Hauptbühne, unter anderem Hannes Wader.


Peter Gingold, Frankfurt:

Ich habe in der Vergangenheit mehrere Pressefeste der UZ erlebt. Heute ist es das Schönste. Da herrscht eine wunderbare Atmosphäre, verbunden mit einem schönen Wetter, viel Politikangebot, es wird auch viel diskutiert. Ich glaube, es gibt keine Partei, keine andere Partei in der ganzen Bundesrepublik, die ein solches Fest macht. Obwohl die Partei relativ schwach ist und keinen großen Einfluss hat, aber hier bringt sie so viele Menschen zusammen. Für sie alle ist es ein enormes Erlebnis, auch für uns, auch für einen, der hier so viele wieder trifft, die einmal aus der Partei ausgetreten sind, aber hierher kommen. Ich habe mit einigen Menschen gesprochen, die ganz beeindruckt sind von einem kommunistischen Fest.


Mario Schober, Sassnitz:

Die weite Anreise hat sich allemal gelohnt. Ich bin vom Fest begeistert, ganz toll, was hier geboten wird. Ich hoffe nur, dass sich der große Andrang irgendwie auch für die Stärkung unserer Parteizeitung bemerkbar macht. Schließlich ist es das Pressefest der UZ.


Hansjörg Hofer, PdA Basel:

Dieses Fest zeigt einen deutlichen Auftrieb gegenüber dem vor zwei Jahren: Ich habe deutlich mehr junge Menschen gesehen. Das muss vielleicht im Zusammenhang mit George Bush gesehen werden, der sich mit seinem grauenhaften Krieg als unfreiwilliger Werber betätigt.


Dozthor Zurlent, Bolivarianische Zirkel, Venezuela:

Ich habe den solidarischen Geist gespürt, der die deutschen Revolutionäre mit den Revolutionären der ganzen Welt verbindet. Der Geist der Solidarität und der Brüderlichkeit bestimmte das Fest.


Dieter Popp, Bonn:

Ich bin seit Freitag hier. Und seit Freitag herrscht hier richtig Aufbruchstimmung. Man hat gemerkt, wie die Leute mit Freude hier auf den Platz gefahren sind, und am gestrigen Samstag war es wirklich überwältigend. Da haben sich Massen zusammengefunden und gemeinsam gefeiert und diskutiert.


Stefan, Düren:

Zum Pressefest kann ich nur sagen: Es war geil, wie alle zwei Jahre. Die kulturellen Veranstaltungen sind super, überall, wo man hinkommt, bei jedem Stand muss man erstmal stehen bleiben und sich das angucken. Es erschlägt einen fast, die ganze Vielfalt hier. Ich kann nur sagen: Phänomenal, genial.


Dominik, Köln:

Mir hat es auf jeden Fall gut gefallen. Musikalische Beiträge, Stimmung, Wetter, alles bestens. Du hast mich grad gefragt, was man hätte besser machen können. Da sehe ich nichts!


Frank, Dortmund:

Im Vergleich zu vor zwei Jahren ist es noch voller. Nur die Bierpreise sind ein bisschen hoch, das muss ich sagen, dass ist ein bisschen krass. Aber sonst ist es hier schön, die Programme sind gut.


Erich Schreier, Röthenbach:

Das Beste für mich war der Hannes Wader.


Felix Oekentorp, DFG-VK, Bochum:

Ich bin leider erst heute am Sonntag auf dem Pressefest. Heute ist es superklasse, das Wetter, die Stimmung, das klassische Familientreffen, das tut einfach gut, die ganzen Leute in einer so großen Runde wieder zu sehen.


Klaus Kunold, Bochum:

Eine gelungene Sache, dass hier so viele Leute zusammenfinden, trotz der unterschiedlichen Herkunft, und dass man sich so freundschaftlich begegnet. Das Programm ist toll, das Wetter ist toll. Schade ist nur, dass es nur alle zwei Jahre stattfindet.


Ria Reichel, Bottrop:

Viel los, viel Jugend, viele interessante Sachen habe ich gesehen. Ich war gerade im Literaturbereich, es war sehr schön. Schade, dass der so ein bisschen abgelegen ist. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn er ein bisschen besser erreichbar gewesen wäre. Das gilt auch für das Kunst-Zelt. Das zieht die Leute nicht rein. Ja, sonst, das Wetter spielt mit, der liebe Gott ist mit den Kommunisten, wie meistens, außer in Bottrop natürlich. (Anm. der Red.: Das Pressefest in Bottrop ging als "Wasserspiele von Bottrop" in die Geschichte ein).


Ben Richter, Dortmund:

Was habe ich erlebt? Ich habe Attila the stockbroker mehrfach gesehen, 44Leningrad, sehr schön. Ich habe nicht Hannes Wader gesehen, das konnte ich auch nicht, weil das irgendwie gleichzeitig gelegt war. Ja, sonst habe ich mich hier köstlich amüsiert. Schöne Platten gekauft, schöne Gespräche geführt, manch nette Menschen getroffen.


Carsten, jW-JungleserInnen-Initiative, Berlin:

Wir sind sehr zufrieden mit der Einteilung im Jugendbereich, mit der SchweineGEILENbucht. Da ist keine große Trennung drin. Aber es könnte bei der Musik noch mehr Bass geben.


Walter Bauer, Idar-Oberstein:

Das Pressefest ist mehr als ein Familientreffen, man merkt schon, dass sich die Partei etwas verändert hat. Ich persönlich bin der Meinung, es darf aber nicht nur Volksfest sein. Mir haben einige Themen gefehlt, ich hoffe, dass es beim nächsten Mal mehr aktuelle Diskussionen gibt.


Thomas Knecht, Friedrichsdorf:

Nach meiner Meinung ist das Fest sehr gut gelungen. Vor allem der Freitagabend war besser als die letzten Male, sehr viele Leute, sehr viel Aktion. Am Samstag war es ziemlich stressig, aber es ist gut gelaufen. Ein sehr tolles Fest.


Susi, Hessen:

Ich fand es im Großen und Ganzen gut. es war ein bisschen blöd, dass alles so ein wenig durcheinander und gleichzeitig mit den Konzerten war, das war ein bisschen schlecht organisiert, aber sonst fand ich es hier gut.


Inga, Hessen:

Ich bin zum ersten Mal hier, auf jeden Fall war es gut hier. Ja, die Konzerte, das war ein bisschen komisch.


Sven, Neuss:

Es hat mir sehr gut gefallen. Das Wetter super, die Leute waren super. Nicht gefallen hat mir gar nichts, und ich glaube, ich werde mir gleich noch einen leckeren Mojioto trinken.


Renate Greis, Neuss:

Das Pressefest im Jahr 2003, es war toll wie immer, ich habe neue Kraft getankt und die Motivation, um in Neuss weiter zu kämpfen.


Marius Greis, Neuss:

Ich fand´s sehr schön auf dem Pressefest, es sind sehr viele Leute hier gewesen. Ich habe mit vielen anderen Kindern gespielt, das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das Essen hat mir auch super lecker geschmeckt. Ich hab´ viel bei den Losen gewonnen, zum Beispiel viele Gläser, viele Kuscheltiere und alles Mögliche.


Anja Fuhg, Duisburg:

Ich finde das Pressefest bombastisch, was soll ich sagen? Ich würde sogar sagen, noch besser als vor zwei Jahren.


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