unsere zeit - Zeitung der DKP23. Dezember 2005

Ausland

Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker
Kuba übt Solidarität in aller Welt - Kuba gehört unsere Solidarität

Über 900 kubanische Ärzte helfen momentan den Erdbebenopfern in Pakistan, kubanische Ärzte helfen in Zentralamerika, in Südamerika, in der Karibik und in Afrika. Kubanische Lehrer helfen bei der Alphabetisierung in zahlreichen Ländern. Kubas Konto der Internationalen Solidarität scheint unerschöpflich zu sein.

Unsere Solidarität benötigt Kuba im Kampf gegen die Blockade-Politik des US-Imperialismus. Dies gilt insbesondere beim Kampf um die Freilassung der in den USA seit fast acht Jahren widerrechtlich inhaftierten fünf Kubaner.

Noch nie standen die Chancen so gut, die fünf Compañeros wieder freizubekommen. Die Popularität des US-Präsidenten Bush in den USA nähert sich dem Nullpunkt. Die weltweiten Machenschaften des CIA, der Krieg gegen das irakische Volk sowie der praktizierte Folterbetrieb im In- und Ausland beschleunigen seinen Abstieg weiter.

Diese Chancen sollten durch eine neue Kampagne in den USA für die sofortige Freilassung der fünf Compañeros genutzt werden. Schließen wir uns der neuen gemeinsamen weltweiten Aktion für die Freilassung der Fünf an.

In fast allen Ländern der Welt, einschließlich der USA und Kuba, gibt es Komitees für die sofortige Freilassung der Fünf Kubaner in US-Haft, unseres in der BRD heißt: "¡Basta ya!" Diese weltweite Solidaritätsbewegung wird das US-amerikanische Komitee mit aller Kraft unterstützen, denn dort muss unser Sieg errungen werden.

Das US-Komitee hat eine neue Kampagne zur Sammlung finanzieller Mittel geplant. Um den Erfolg der Kampagne zu erreichen, ist es notwendig, insgesamt 250 000 Dollar in den kommenden sechs Monaten zu sammeln, 100 000 in drei Monaten.

Waren schon die internationalen Anstrengungen außerordentlich, jene 60 000 Dollar aufzubringen, um im März 2004 mit einem Aufruf in der New York Times die Sache der Fünf bekannt zu machen, ist die neue Aufgabe noch viel größer.

Am 15. November hat das Plenum des Gerichtes den Kalender für die weitere Behandlung des Falles der Fünf im Berufungsgericht und auch die beiden zu behandelnden Punkte bekannt gemacht: das Recht des Föderalen Bezirksgerichts von Miami, die Vorschläge zur Verlegung des Ortes des Verfahrens abzulehnen und das Vorgehen zur Auswahl eines unvoreingenommenen Gerichtes. Das Plenum legte fest, dass beide Seiten, die Verteidigung und die Anklagebehörde, ihre Argumente bis zum 27. Januar 2006 schriftlich einreichen müssen. Für den 13. Februar wurde die mündliche Anhörung in Atlanta, dem Sitz des Gerichts angesetzt.

Nach diesem Ablauf vollzieht sich der Berufungsprozess schneller als der vorherige. Daher müssen wir in kurzer Zeit sehr viel tun um unsere Verpflichtung einzulösen, Gerechtigkeit zu schaffen und die Fünf zu befreien.

Wir bitten alle unsere Leser diese Aktion zu unterstützen. Spenden bitte auf unser Konto für Internationale Solidarität mit dem Stichwort "Basta Ya" überweisen. Postbank Köln: BLZ 37010050, Konto-Nr.: 253525502, Kennwort: Basta Ya


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