42. Jahrgang / Nr. 279. Juli 2010

Themen dieser Ausgabe

Blockade muss enden

Mit Sevim Dagdelen, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, sprechen wir über die Lage im Gazastreifen und im Nahen Osten.

mehr klick

Im Kampf gestärkt

Seit einem Jahr wissen die Beschäftigten von Schneider Electric in Seligenstadt, dass ihre Arbeitsplätze verlagert werden sollen. Seither wächst der Widerstand, erst zaghaft, dann immer breiter. Auf einem Solifest wurde nach einem Jahr erste Bilanz gezogen. Das Bewusstsein der Belegschaft ist ebenso gewachsen wie der gewerkschaftliche Organisationsgrad.

mehr klick

Nur ein
weiterer Appell?

Die Chancen der Friedensbewegung, in der Afghanistan-Frage die Initiative zu ergreifen, analysiert Peter Strutynski, Sprecher des Friedensratschlages auf

mehr klick

"Automatische" Lebensarbeitszeit

Aus Brüssel kommt die Nachricht, dass die EU ein "Green Paper" veröffentlichen wird, in dem die Einführung "automatischer Anpassungsmechanismen" für das Renteneintrittsalter in Abhängigkeit von statistischen Daten der Lebenserwartung befürwortet wird.

mehr klick

Böll - schon vergessen?

Vor 25 Jahren starb Heinrich Böll. Glaubt man Auguren des Buchmarktes, sind seine Werke kaum noch gefragt, er selbst ein ins Vergessen geratender Autor. Aber Bölls Themen sind aktuell: Seine kritischen Haltungen treffen immer noch den Nerv unserer Gesellschaft.

mehr klick

Tagung der
Marx-Engels-Stiftung

Am 19./20. Juni fand in Dortmund die Tagung "Die (neue) soziale Frage in Theorie und Praxis linker Bewegungen" statt. Die UZ dokumentiert Auszüge aus dem Referat ",Dritte Arbeit´ und Entrechtung".

mehr klick

UZ-Sommerpause

Da die UZ am 23. Juli Sommerpause macht, erscheint die Nr. 28 am 16. Juli als 20-seitige Doppelausgabe.

Redaktion und Verlag

Thema der Woche
Kulturkampf

Zahlreiche Projekte werden im Ruhrgebiet im Zeichen der "Kulturhauptstadt 2010" realisiert. Der Hamburger Künstler Christoph Schäfer erinnert mit dem Anbringen von roten Fahnen an einem Wasserturm in Essen an eine Schlacht zwischen Kämpfern der "Roten Ruhr Armee" und Angehörigen der Einwohnerwehr und der Sicherheitspolizei im Jahr 1920.

Im Ruhrgebiet hatten die Arbeiter zu den Waffen gegriffen, um den faschistischen Putschversuch abzuwehren, auf die bewaffneten Organe des Staates war kein Verlass. Denn "Truppe schießt nicht auf Truppe" war die Einstellung von Militär und Sicherheitspolizei, die sich den putschenden Freikorps gegenüber bestenfalls neutral verhielten.

Der Fahnenschmuck ruft indes auch wieder die Geschichtsklitterer auf den Plan.

mehr klick

Titelthemen:

"Mutti" sieht alt aus
Ein Hauch von
Kanzlerinnen-Dämmerung

Brüderles Platz an der Sonne

Glosse


Profile:

Von Mode und Menschen

Kolumne von Klaus Weißmann
DKP für einen heißen Herbst

Lohn der Anpassung

Blockade muss aufgehoben werden
Gespräch mit Sevim Dagdelen
über die Lage im Gazastreifen
und im Nahen Osten

 


 

17. UZ-Pressefest - Volksfest der DKP

weitere Rubriken