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Macht der Solidarität Isolationshaft für Gerardo Hernández beendet | ||||||||
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Am Nachmittag des 3. August wurde Gerardo Hernández Nordelo, einer der fünf in den USA zu Unrecht inhaftierten kubanischen Patrioten, nach 13 Tagen Folter im "Loch", in der Isolationshaft im Zuchthaus Victorville, wieder in den allgemeinen Vollzug entlassen. Auslöser für die Isolationshaft sei ein anonymer, an Hernández adressierter Brief gewesen, der ein nicht definierbares Pulver enthalten habe. Daraufhin seien zwei FBI-Beamte in Zivil dort aufgetaucht und diese Behörde habe ihm dann das "Loch" verordnet. Die alarmierten Anwälte Leonard Weinglass und Peter Schey besuchten ihn am 31. Juli, konnten ihn aber - wie schon zuvor seine Schwester Isabella - nur durch eine Glaswand getrennt über Telefon sprechen. Er sei an Händen und Füßen gefesselt gewesen, sie selber hätten keine Schreibutensilien oder Akten mitnehmen dürfen. In einem Telefongespräch mit Gloria La Riva habe Weinglass gesagt: "Gerardo ist guten Mutes, aber er leidet wirklich bei über 40°C, die Luft war so stickig, dass Gerardo sich auf den Fußboden gelegt hat, um unter der Tür nach Luft zu hecheln. Er konnte seine Blutdruckmedizin, die ihm der Arzt verschrieben hat, nicht einnehmen, weil es zu heiß war. Er konnte nicht duschen, weil das Wasser brühend heiß war. Er bekam schmutzige Bettwäsche und musste sie in der Toilette waschen. [...] Wir werden einen Brief an das Gefängnis schicken, in dem alle Fehler, die sie gemacht haben, als sie ihn in Isolationshaft steckten, aufgeführt werden. Der Brief enthält ihre eigenen Regeln, die sie verletzt haben." Kurz darauf habe Weinglass erneut angerufen und verkündet: "Sie haben ihn gerade in den normalen Vollzug entlassen!" Das nationale US-Komitee zur Befreiung der Miami 5 schrieb: "Gerardo Hernández wurde heute nach einer intensiven Kampagne seiner Anwälte und Tausenden von Unterstützern aus aller Welt, die Tausende von E-Mails an das ´Federal Bureau of Prisons´ (US-Ge-fängnisbehörde] geschickt haben, aus der Isolationshaft entlassen. [...] Dank an alle, die so schnell auf diese Notsituation reagiert haben." Das Internationale US-Komitee übermittelte am 4. die persönlichen Dankesworte von Gerardo: "Liebe Schwestern und Brüder, ich diktiere diese Worte ins Telefon, [...]. Gestern Nachmittag wurde ich mit der selben Geschwindigkeit aus ´dem Loch´ geholt, wie ich hineingeworfen wurde. Man hat mich dort hingebracht, weil angeblich gegen mich ermittelt werde. Solche Ermittlungen können drei Monate in Anspruch nehmen, manchmal mehr, doch ich war 13 Tage dort. Wie ein bekannter kubanischer Journalist sagen würde, man kann seine eigenen Schlüsse daraus ziehen... Ich möchte Euch allen meinen tief empfundenen Dank aussprechen. Ihr wisst, dass es wegen der extremen Hitze und der mangelnden Frischluft besonders schwierige Tage waren, aber Ihr alle wart mein Sauerstoff. Ich kann die enorme Bedeutung Eurer solidarischen Anstrengungen nicht anders zusammenfassen. Vielen Dank an alle Compañeras und Compañeros aus Kuba und aus aller Welt, die ihre Stimmen gemeinsam erhoben, um meine Situation zu verurteilen. Danke an alle Einrichtungen, Organisationen und Einzelpersonen guten Willens, die auf die eine oder andere Weise dafür arbeiteten, diese Ungerechtigkeit zu beenden ..." Der Kampf geht weiter Gerardo Hernández Nordelo | ||||||||