Nina Hager:
Beitrag der DKP für die Demo am 29.März, Berlin

Liebe Friedensfreundinnen und -freunde!

Dies ist ein verbrecherischer Angriffskrieg.

Als die ersten Bomben fielen, stiegen die Aktienkurse. Bei entsprechendem Profit wird Kapital kühn: "...300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert..." Die Profiteure des Krieges interessieren sich gerade deshalb auch nicht für seine Opfer.

Bei diesem Krieg geht es um Öl und um die Zementierung dieser menschenverachtenden imperialistischen Weltordnung. Er besiegelt zugleich die neue aggressive US-Strategie des "Präventivkrieges". Krieg wird weltweit zum permanenten Zustand.

Wir Kommunistinnen und Kommunisten meinen: Zum Protest gegen den Krieg gehört unbedingt die Aufdeckung der gesellschaftlichen Ursachen, vor allem der ökonomischen Interessen des großen Kapitals.

Eine andere, eine friedliche und solidarische Welt ist nötig - UND diese Welt ist möglich!

Liebe Freundinnen und Freunde, die BRD ist letztlich beispielsweise durch die Überflugrechte] doch beteiligt am völkerrechtswidrigen Krieg. Die gegenwärtige Haltung der Bundesregierung kann sich jederzeit ändern. Denken wir an Jugoslawien! Über die Haltung von CDU/CSU oder FDP, von Merkel und Co., muss hier wohl kein Wort verloren werden.

Die Bundesregierung muss sich eindeutig gegen den Krieg positionieren! Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!

Die DKP teilt und unterstützt die Forderungen der Friedens- und Antiglobalisierungsbewegung. Wir sagen auch:

Liebe Freundinnen und Freunde!

Weltweit protestieren Millionen, gibt es Aufrufe von Gewerkschaften und Streiks gegen den Krieg. Hier entsteht - außerhalb der Parlamente - in den Aktionen eine breite gesellschaftliche Bewegung. Und das macht Mut. Lasst uns auch künftig gemeinsam handeln!

Fordern wir unüberhörbar und immer wieder: Schluss mit dem Krieg!


zurück Artikel versenden